Flachgewebe


Flachgewebe sind besonders beliebt, da es sie in vielen verschiedenen modernen aber auch klassischen Designs gibt. Zudem wiegen sie nur wenig und können so gut von einem Ort zum anderen transportiert werden. Häufig werden die gewebten Stücke von Nomaden gefertigt, die nicht nur Bodenbeläge weben, sondern auch Produkte für den Alltag, zum Beispiel Taschen.

Kelim


Kelim

Der Kelim ist der wohl bekannteste und beliebteste orientalische flachgewebte Teppich. Er erhält sein Muster durch Schussfäden unterschiedlicher Farben. Jeder Farbbereich im Muster wird mit einem eigenen Faden gewebt. Stoßen zwei Farbbereiche aneinander, entsteht deshalb ein Schlitz im Gewebe. Dieser für Kelims charakteristische Schlitz macht die Unterscheidung zu anderen Flachgeweben sehr leicht.

Soumak


Soumak

Die Muster der Soumak werden durch die Schussfäden gebildet. Die dabei angewandte Web- bzw. Wirkform nennt man auch Wickeltechnik. Bei dieser Webtechnik werden die überstehenden Schussenden nicht zurückgeführt. Sie hängen an der Rückseite locker und wirr heraus. Der Soumak ist an dieser webtechnischen Eigenart leicht zu erkennen, auch ist er deshalb nur von einer Seite zu verwenden. Weitere orientalische Flachgewebe sind: Palas, Djadjim, Dhurrie, Sileh, Verneh und Schaddah.

Nimbaft


Eine Sonderstellung nehmen die Nimbaft-Teppiche ein. Nimbaft bedeutet halb geknüpft und steht für Flachgewebe, die teilweise einen Flor eingeknpüft haben.